Ein mühsames aushalten…der endlose Kampf

Die Welt stürzt ein. Langsam und verlässlich, mal hier ein Stein, mal an einer anderen Stelle und mal sind es ganze Felsstücke die sich lösen und langsam aber mit lautem Getöse auf den Boden krachen. Auf einen Boden der kein festes Gewebe hat. Verschiebare, nicht greifbare Platten, in ihrer form wandelbar und individuell, nicht zu beeinflussen. Es kracht und knallt an allen Ecken.
Schmerzen strömen in den Körper, fressen sich fest, schwächen. Schwindel und sekündliches durchwechseln inklusive. Nein, dafür müssen sie nichts extra zahlen. Sie haben bei Geburt das komplettpaket gebucht, das vierzehntägige Rücktrittsrecht ist längst verstrichen! Finden sie sich also bitte damit ab!
Hier herrscht der Kampf der Giganten. Es strömt nach vorne, will uns zerstören, den Körper in tausend Teile reißen. Dies Elend endlich beenden!
Wir halten gegen, mit wenig Motivation und noch weniger Monition. Alles schwindet dahin. Der Sinn des Lebens, die Motivation des Kampfes, der Glaube auf ein freies Leben. Denn wie soll das bitte unter den gegebenen Umständen funktionieren?
Wir sinken von: du bist wichtig, wir brauchen dich! hin zu einem: du bist nichts weiter als der Dreck an meiner Schuhsohle. Das Elend und das Bild des Versagens auf zwei Beinen. Ohne recht auf Leben. Nein du darfst dienen. Dafür solltest du uns dankbar sein!
Dreck, elender Dreck in diesem Kopf
Was soll man glauben, wenn man täglich mit den Abgründen des menschlichen daseins konfrontiert wird?
Die Mauern brechen an Stellen wo sie sollen. Wir verschwinden in Nebelschwarden undurchdringbar, zäh wie flüssiger Marshmellow. Dumpf bekommt man mit was dahinter passiert. Worte nicht zu verstehen, Wortfetzen ohne erkennbaren Sinn dringen hin und wieder hindurch. Jeder gefangen in seinem eigenen sein, fremdgesteuert.
Lang nicht war das Bedürfnis der Selbstzerstörung so überwältigend, so wenig händelbar, so allumfassend.
Irgendwo in den letzten Reserven befindet sich noch ein leises: aber wir wollten doch Leben. Mehr wollen wir doch nicht.
Aber das ist eine Aufgabe der wir uns nicht gewachsen fühlen! Wir fühlen uns ausgeliefert.
Und das schlimmste daran ist, wir sind uns selbst ausgeliefert! Denn, wir geben ihnen die Möglichkeit diese Macht über uns auszuüben!

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4 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. sternendertrauer
    Nov 02, 2012 @ 06:11:08

    Ihr schafft das !
    Die zeit ist sehr schwer..
    Es wird sich ändern, bleibt stark , gibt Menschen die an euch denken !

    Hoffnung ist da denn sie sieht was werden möchte!

    Antwort

  2. sternendertrauer
    Nov 02, 2012 @ 06:13:22

    Ihr werdet es schaffen !
    Die zeit ist schwer für euch löst viel aus ..
    Vertraut euch auf euren Mut und eure Hoffnung die in all den Trummen bei euch sind .
    Denken an euch !

    Antwort

  3. pandorasshowcase
    Nov 07, 2012 @ 12:11:09

    Eure Worte lassen nur erahnen, wie hart der Kampf wirklich ist. Ich weiß, dass wir es uns lediglich versuchen können vorzustellen. Wir waren nie in einer dieser parallelen Welten so stark und fest verwurzelt, weder in der „hellen“, noch in der „dunklen“. Was wir uns für euch wünschen ist, dass Helfer in eurem Umfeld wie Therapeuten u.ä. die Konflikte in und um euch auch verstehen können.

    Antwort

    • Mosaiksteinchen
      Nov 08, 2012 @ 20:46:00

      Danke für die lieben Wünsche, die lieben Gedanken, die Unterstützung! Und was soll man sagen, da hat doch heut schon einer der Wünsche zugeschlagen. 😉 aber dazu dann in einem der nächsten Blogeinträge mehr.

      Antwort

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