Everybody, everywhere

„Neueste“ Erkenntnis: eine Person, bei der ich die ganze Zeit nicht wahrhaben wollte das sie in Verbindung mit der RiGaG steht, ist involviert.

Und wieder setzen sich Puzzlesteine zusammen und ergeben ein neues Bild, alte Unklarheiten klären sich auf, Zusammenhänge werden etwas klarer.

Es ist schon etwas krass alles. Immer wieder fragen wir uns, ob es denn in unserem Umfeld wirklich niemanden gab, der nicht irgendwie verstrickt war. Sind wir denn echt so verarscht worden?

Ich habe die ganze Zeit mit mir gerungen, wollte nicht glauben das sie auch mit drin hängt, wollte glauben das es nicht auch alles gelogen war, wollte glauben das sie uns tatsächlich lieb hatte…

Gerade in der letzten Zeit habe ich wieder viel an sie gedacht. Es besteht seit einer ganzen Weile schon kein (wissentlicher) Kontakt mehr und sie fehlte mir. Ich wollte wissen wie es ihr geht, wo sie lebt, wie es ihrer Tochter geht, hätte sie so gern mal wieder gesehen oder gesprochen.

Unter den Umständen nun geht es nicht. Muss nun auch sie komplett streichen von der Liste der Leute die mir etwas bedeuten. Von der Liste der Leute, die ich irgendwann mal meinem Kind hätte vorstellen wollen, von der Liste der Leute, von denen ich glaubte, sie könnten irgendwann mal Ansprechpartner sein um Dinge aus der Vergangenheit aufzuklären.

Es fühlt sich noch ganz weit weg an. Fühlt sich nicht an als wäre es wirklich so und andererseits fällt es mir wie Schuppen von den Augen, denn es ist eine Erklärung für einige Umstände, eine unangenehme Erklärung. Ich hätte es gern anders gehabt!

Ihre Tochter war früher als Tageskind bei unserer Mutter. Man könnte auch sagen, zur Ausbildung. Unsere Mutter und auch wir, haben da ganze Arbeit geleistet und uns war bewusst, dass die Kleine (die nun inzwischen auch über 20 und somit nicht mehr so klein, sein dürfte) in die RiGaG eingebunden wurde. Dennoch hatten wir immer den Glauben oder auch die Hoffnung ihre Mutter hätte nichts damit zu tun.

Nun kommen langsam einige Erinnerungen, ich mag das nicht. Gleichzeitig ist es wichtig und ich bin dankbar und froh drum. Ein kleines Stückchen mehr Bewusstes in diesem unbekannten Leben…

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4 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. seelenlabyrinth
    Dez 06, 2012 @ 21:04:47

    Don’t forget. Not everybody and not everywhere. Jeder der Dir zeigt, dass es nicht so ist, ist 1000mal mehr wert, als die die dazu gehören…

    Antwort

    • Mosaiksteinchen
      Dez 06, 2012 @ 21:12:40

      you’re so right! Das ist es womit wir uns über Wasser halten und wir sind dankbar, erfahren zu dürfen, dass es andere gibt.
      Genau das ist es, was wir uns täglich versuchen vor Augen zu halten.
      Aber es fängt an weh zu tun. Wir sind ent-täuscht! Enttäuscht und traurig, irgendwie sowas…

      Antwort

  2. seelenlabyrinth
    Dez 06, 2012 @ 21:24:04

    Das glaub ich Euch auf’s Wort. Eine Enttäuschung tut weh, aber sie hat den Vorteil, dass man nicht mehr getäuscht werden kann. Sie hat den Vorteil, dass trotz des Schmerzes keine Gefahr mehr von der täuschenden Person ausgehen kann. Denk. Der Schmerz wird irgendwann weniger werden, hoffe ich. Aber die Freude über die Beweise, das es auch anders geht, das wünsche ich Euch von ganzem Herzen, wird immer mehr werden.

    Antwort

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