Ein neuer Abschnitt beginnt- und auch ein Danke an unsere Helfer und Vertrauten

Zuerst möchten wir allen Lesern und Leserinnen  ein gutes, gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr wünschen! Danke für euer fleißiges lesen und teilnehmen an unserem Leben, für die Kommentare und Wünsche, sie haben uns viel Kraft gegeben und uns auch hin und wieder ordentlich ins Nachdenken getrieben 🙂

Es hat ein neuer Lebensabschnitt begonnen und wir sind verwirrt. So richtig greifen können wir es noch nicht, trauen uns auch gar nicht. Zwischendurch kommt dennoch soviel Lebensfreude auf, das wir es kaum glauben können.

Heute ist uns bewusst geworden, dass wir selbst nicht an unser Überleben geglaubt haben. Wir sind in den Todeslebensüberlebenskampf eingestiegen ohne uns dessen bewusst zu sein, tatsächlich eine Überlebenschance zu haben. Ohne Bewusstsein darüber was danach passiert, wie ein Leben nun aussehen könnte, was wir uns wirklich unter Leben vorstellen.

Anfang des letzten Monats haben wir uns erlaubt unseren Ideen von unserem Leben etwas Raum zu geben. Davon zu träumen was wir für Möglichkeiten hätten in der Zukunft, ohne am Ende auch nur an eine dieser Möglichkeiten selbst glauben zu können. Vielleicht haben wir sie auch nur erzählt um unsere direkten Mitmenschen zu beruhigen, um sie nicht vollkommen mit in unsere wahnsinnige Welt, unsere Parallelwelt zu reißen. Um sie nicht noch mehr, als sie es bereits waren, in Angst und Sorge um uns zu versetzen, sondern um wenigstens Ihnen die Hoffnung und den Glauben zu erhalten, den wir längst verloren hatten. Der Glaube den sie dann wiederum an uns und unsere Stärke hatten, hat uns den tatsächlichen Mut gegeben den Kampf nicht einfach aufzugeben, sondern weiter zu gehen und jede weitere Hürde in Kauf zu nehmen. Man wollte niemanden enttäuschen, nicht die Menschen die so viel mit und wegen uns ausgehalten haben, nicht die, die die Einzigen waren/sind die an uns jemals wirklich geglaubt haben und teilweise über Jahre hinweg immer und immer wieder ihre Energie in uns investieren. Ohne diese Menschen, damit meinen wir wirklich jeden Einzelnen unserer Helfer, Freunde, Familie (und damit meinen wir sicher nicht unserer Herkunftsfamilie), hätten wir diesen Kampf nicht geführt, dessen sind wir uns sehr bewusst. In uns selbst haben wir diese Stärke „noch“ nicht gefunden, nicht für uns selbst. Dennoch ist das Ergebnis kein anderes, wir sind am Leben und davon haben wir selbst wohl am meisten 😉

An dieser Stelle an all diese Menschen ein riesengroßes, unbezahlbares DANKESCHÖN!!!
(zwischendurch gibt es tatsächlich so einen Anflug von Freudentränen)

In den kommenden Tagen möchten wir gerne noch einen Jahresrückblick schreiben, bisher fehlt uns noch die Energie dafür. Aber das vergangene Jahr war eins der härtesten für uns und gleichzeitig eins der stärksten, denn wir haben es zum ersten Mal in unserem Leben geschafft, für uns einzustehen. Auch wenn wir diesen Schritt sicher (noch) nicht gewagt hätten, wenn wir nicht gezwungen gewesen wären eine Entscheidung zu treffen, die eine klare Richtung vorgibt.

Und jetzt?
Jetzt stehen wir da und müssen uns wirklich Gedanken machen über unsere Zukunft, denn inzwischen ist sie die Gegenwart. Die Zukunft an die wir nicht glauben konnten ist nun Realität, fremd und unbekannt. Alles verändert sich, nichts ist so wie bisher und wir stürzen uns in ein neues Leben, von dem wir noch keinerlei Vorstellung haben.

Heute hatten wir einen wirklich tollen ersten Tag des Jahres, ein gelungenen Anfang sozusagen. Wir waren mit einer Vertrauten, ihrem Hund und unserem Sohn draußen. Sind spazieren gegangen, haben mit dem Hund Fussball gespielt, unsere Innenkids haben mit dem Sohn ein wenig auf dem Spielplatz gespielt, wir haben uns unterhalten und einfach eine losgelöste schöne Zeit erlebt.

Hunde sind für uns ein großer Trigger und mit groß meinen wir tatsächlich groß. Treffen wir unvorbereitet auf einen Hund, endet das, je nach anwesender Person im Körper, mehr oder minder in einem Desaster. Das kann ein panisches wegrennen sein, ein losheulen und hysterisches Zittern, Totstellen, Atemstillstand bis zur Ohnmacht etc.

Vorbereitet ist das dann schon deutlich besser, laufen wir draußen einem Hund über den Weg (lässt sich ja kaum vermeiden), reicht es auch die Straßenseite zu wechseln, einen kleinen Umweg zu laufen oder sich hinter mitlaufenden Personen verstecken. Dann sind aber auch gezielt Innenpersonen anwesend, die mit der Situation umgehen können und vom Trigger Hund unbetroffen sind.

Das wir eine freundschaftliche Verbindung zu einem Hund aufbauen könnten, haben wir bisher jedoch ausgeschlossen und auch nicht unbedingt angestrebt. Aber wie heißt es so schön, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Und somit hat es sich auch bei uns nun zugetragen, dass wir kurz vor Weihnachten das erste Mal bei einem Besuch bei besagter Vertrauten waren und dort mit ihren zwei Hunden in Kontakt kamen. Das war alles andere als leicht aber ihre Hunde sind beide auf ihre Art so toll mit uns umgegangen, dass wir uns trauten sie zu streicheln und ein vorsichtiges Kennenlernen einzugehen. Zwischendurch schlug das Herz etwas schneller, der Puls war nicht mehr ganz so ausgeglichen und wir mussten uns auch immer wieder daran erinnern, das Atmen nicht zu vergessen. Am Ende jedoch konnte es als eine positive Hundeerfahrung abgestempelt werden und wir haben uns auf ein Wiedersehen gefreut.

Heute war dieses Wiedersehen dann nur mit einer der beiden Hunde aber unglaublich positiv und schön. Zwischenzeitlich sind wir noch auf andere Hunde getroffen, das wurde uns dann doch etwas zu viel, doch wir sind dennoch nicht abgedreht, sondern ruhig auf Abstand gegangen und das war dann wiederum vollkommen okay.

Ein schöner und sehr positiver erster Tag des neuen Jahres, des neuen Lebens, UNSERES Lebens!

Danke an alle, die diesen Weg bis hierher mit uns gegangen sind!

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5 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. seelenlabyrinth
    Jan 02, 2013 @ 07:29:03

    Liebe Mosaiksteinchen,

    ich freue mich so sehr für und auch mit Euch, dass Ihr das neue Jahr so positiv starten konntet. Es ist wirklich beeindruckend wie Ihr um ein selbstbestimmtes Leben gekämpft habt und nun weiter den Weg in selbiges zu gehen plant.

    Ich wünsche Euch, dass 2013 ein Jahr wird, in dem es in dieser Richtung weiter geht. In dem Ihr mit den Menschen an Eurer Seite positiv in die Zukunft blicken, planen und gestalten könnte. Ich wünsche Euch, dass diese Momente immer mehr werden und Euch so viel Kraft geben, dass etwaige Krisenzeiten leichter überstanden werden können. Möge 2013 Euch Kraft geben weiterhin für Euch einzustehen.

    Antwort

    • Mosaiksteinchen
      Jan 03, 2013 @ 12:24:29

      Dankeschön 🙂
      Dir wünschen wir für dieses Jahr auch das es wieder aufwärts geht und du gewonnene Stärken des letzten Jahres für dieses nutzen kannst um weiter darauf aufzubauen. Es lohnt sich tatsächlich nicht aufzugeben 😉

      Antwort

  2. Spiegelschatten
    Jan 02, 2013 @ 22:27:59

    Hallo Mosaiksteinchen,

    erst heute sind wir auf euren Blog gestoßen und lesen gleich dieses Posting. Es erfüllt uns mit Freude und zaubert uns ein Lächeln ins Gesicht.
    Es ist gut, wenn langsam die Hoffnung zurückkehrt und man sich erlaubt sich über sein weiteres Leben Gedanken zu machen, gerade wenn es vorher nur den Tag X und nichts danach gab.

    Wir wünschen euch ein Gutes Jahr, viel Kraft und vor allem gute Nerven. Denn auch wenn es oft nicht so aussah und sicher wieder die Tage kommen, in denen es nicht so aussieht: Es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels.

    Antwort

    • Mosaiksteinchen
      Jan 03, 2013 @ 11:54:43

      Hi Spiegelschatten,

      vielen Dank für die lieben Wünsche, das selbe wünschen wir euch auch für das neue Jahr 2013. Derzeit sind wir voll und ganz damit beschäftigt, gerade die letzte Zeit irgendwie zu verarbeiten und ein Bewusstsein für die neue Situation zu schaffen. Das wird sicher noch einiges an Zeit in Anspruch nehmen, ist gar nicht so einfach 😉

      Antwort

  3. Trackback: Sonntags morgens um acht « Parallelwelten der Mosaiksteinchen

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