Mutter und multipel (Teil 2)

Vor einiger Zeit haben wir über multipel und Mutter sein geschrieben. Da dieses Thema so viele Aspekte hat, wird es darüber sicher immer wieder mal etwas zu lesen geben. So auch heute.

Immer wieder zeigt sich, dass wir um ein wichtiges Thema drum herum schleichen, abwarten, aufschieben, verschieben, verdrängen, noch ein bisschen warten.

Thema: Aufklärung

Kinder sind äußerst sensible Wesen, die Einen mehr, die Anderen weniger. Sie merken recht schnell, wenn sich in ihrer Umgebung etwas verändert, wenn sich jemand plötzlich anders oder komisch verhält, wenn sich die Aura verändert, wenn andere Energie durch den Raum fließt.

So war es für unser Kind immer normal, mit unterschiedlichen Leuten hier zu tun zu haben, er hat es gar nicht anders gekannt. Das musste gar nicht immer ein harter (also deutlich sichtbarer) Wechsel sein, er hat auch gespürt, wenn Veränderungen in der „zweiten Reihe“ stattgefunden haben.

“ Wer bist du gerade, du bist nicht meine Mama?!“ oder auch “ Sei wieder meine Mama, ich will dich so nicht!“

Diese Sätze ließen schon recht früh darauf schließen, dass er es bemerkt, selbst wenn wir noch so sehr versuchen zu deckeln, nicht aufzufallen, nicht anders zu sein.

Leider haben Therapeuten uns zu Beginn unserer bewussten Arbeit als Viele, erzählt man müsste die Anderen einfach wegdrängen, nicht beachten, nicht zulassen. Sie würden irgendwann verschwinden, wenn klar wäre das sie nicht mehr gebraucht werden. Und man möge doch bitte dem Kind gegenüber als ein Ich auftreten oder zumindest darauf achten, dass es die Wechsel nicht bemerkt.

Das führte bei uns dazu, dass wir alle genau das versuchten. Niemand von uns wollte dem Kind schaden, jeder wollte sein möglichst Bestes dafür tun, dass er möglichst frei von unserer Problematik aufwachsen kann. Sprach er also in Zukunft einen Wechsel an, bemerkte etwas, wurde umgehend hektisch rumgewechselt bis seine Mutter wieder vor ihm saß, um dann zu sagen, dass doch alles okay wäre und sie natürlich seine Mutter sei.

Wozu führte dieses Verhalten?

Es führte zu Unsicherheit auf beiden Seiten. Bei uns führte es dazu, dass nicht mehr die Person da war, die passend für die jeweilige Situation gewesen wäre, sondern möglichst die die es sein musste. Das führte zu Überforderung, weil seine Mutter gar nicht in der Lage war, alles allein zu schaffen, sie in andere Dinge verstrickt war, die es ihr unmöglich machten 24 h am Tag da zu sein, Mutter zu sein und alles andere auch noch zu schaffen.

Bei unserem Kind führte es zu Verunsicherung, weil er seiner Wahrnehmung nicht mehr trauen konnte. Schließlich wurde ihm abgesprochen die Situation richtig eingeschätzt zu haben. Überforderung und Unsicherheit führten ihn in Abwehr, Angst, Aggression. Anteile mit denen er bis dahin gerne zusammen war, machten ihm Angst, weil sie anders waren als seine Mutter, er das wahrgenommen hat, es aber so nicht sein durfte.

Aus der früher sich sicher anfühlenden Frage “ Wer bist du gerade, du bist nicht meine Mama?“ wurde ein aggressives uns verängstigtes “ Verschwinde, du bist nicht meine Mama!!! Gib mir meine Mama zurück!“

Keine gute Entwicklung und nicht der richtige Weg. Das wurde uns sehr schnell klar, jedoch wussten wir auch nicht wie wir es anders handhaben sollten. Schließlich war es das, was uns Therapeuten empfohlen hatten, die mussten es ja schließlich wissen.

In unserem letzten Klinikaufenthalt hatten wir dann glücklicherweise kompetentere Ansprechpartner. Nach einer Weile dort trauten wir uns unterschiedliche Therapeuten der Klinik zu fragen, was sie denken, wie man am sinnvollsten damit umgeht. Wie wir uns dem Kind gegenüber verhalten sollen, was wir ihm sagen sollen/dürfen/können, ohne ihm zu schaden. Wir fühlten uns nicht wohl ihm immer und immer wieder seine Wahrnehmung, die doch eigentlich so richtig und gut war, abzusprechen und ein Gerüst aus Lügen aufzubauen.

Wir haben ein sehr enges Verhältnis zu unserem Kind und da für uns Ehrlichkeit eine sehr wichtige Rolle spielt, sozusagen eine tragende Säule bildet, war für uns klar, dass wir diesen Weg nicht weiter gehen wollten. Ein anderer musste her!

Die Therapeuten dort in der Klinik sagten uns alle, dass sie es für sehr wichtig halten, dass wir einen ehrlichen und offenen Umgang mit ihm finden. Ihm seine Sicherheit zurück geben, die er verloren hat in all dem Unverständnis.

Also haben wir entschieden, ihm Antworten auf Fragen zu geben. Sie nicht mehr abzutun, nicht mehr zu überspielen, nicht mehr abzuwiegeln. Hinzu kommt, dass er älter wird, immer besser kommunizieren kann und benennen kann, immer mehr mitbekommt, immer mehr Fragen stellt. Er bekommt mit wie andere Mütter sind und erkennt einen Unterschied zu seiner, auch wenn er den noch nicht klar benennen kann, so weiß er doch, seine Mutter ist anders.

Durch unseren offenen Umgang ist es aber wieder zu etwas geworden, was nicht schlimm ist. Etwas was sein darf und in Ordnung ist. Meistens ist er sogar stolz darauf, dass seine Mama viel cooler ist, man mit ihr ganz andere Dinge als mit andern Mamis machen kann und ein bisschen verrückt sollte doch jeder sein, oder?

Nun kommen wir aber zu dem nächsten Problem. Die Fragen werden mehr, das Mitbekommen wird mehr und langsam kommen wir um Erklärungen nicht mehr drum rum. “ Mama was war denn da los vorhin, als du nicht mehr ansprechbar warst? Hattest du  Schmerzen?“ Oder auch Fragen zu anderen Themen, wie: “ Warum können wir eigentlich keinen Kontakt mehr zu deiner Familie haben? Ich vermiss die schon manchmal Mama!“

Fragen über Fragen und wir möchten antworten, möchten ihm das Gefühl geben, all das Fragen zu dürfen, möchten ehrliche Antworten finden, Antworten die ihn nicht überfordern, ihm aber dennoch gerecht werden. Da das passende Maß zu finden ist gar nicht so leicht.

Nun schauen wir schon seit längerem nach Büchern, die helfen könnten zu erklären, zu verstehen. Nach Erfahrungsberichten anderer multipler Mütter oder sonstigem Material.

Leider ist da noch nicht viel zu auf dem Markt.

Deshalb auch hier die Frage. Vielleicht gibt es den ein oder anderen Leser, der uns an seinen Erfahrungen teilhaben lassen mag?

Wir haben nun das Buch “ Vom Körperhaus und seinen Bewohnern: was es bedeutet multipel zu sein.“ gefunden und überlegen, ob das vielleicht etwas sein könnte.

Kennt das jemand und kann uns dazu vielleicht noch was sagen? Für welches Alter ist es sinnvoll? Evtl. Erfahrungsbericht?

 

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14 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Ich♥Dich
    Feb 07, 2013 @ 01:46:21

    Liebe Mosaiksteinchen,
    ich habe mich innerhalb der letzten Woche komplett durch euren Blog gelesen und finde ihn wundervoll – auch für nicht Multiple (wie mich).
    Und jetzt möchte ich bitte nicht falsch verstanden werden: Ich kann gar nicht sagen wieso, aber mein Leben lang sauge ich schon alles auf, was man dem Thema DIS zu tun hat, fragte Freunde, ob sie Erfahrungen damit haben. Es ist etwas, was mich noch nie persönlich betroffen hat und mir trotzdem unglaublich nah geht. Nicht aus Sensationslust, sondern ohne einen für mich erkennbaren Grund.

    Eigentlich habe ich auch 1000 Fragen und mit jedem Artikel werden sie mehr.
    Vielleicht kann ich sie ja nach und nach ein wenig loswerden.

    Ich fange einfach mal bei diesem Artikel an:
    Wenn euer Kind nach seiner Mama fragt, ist dann wirklich nur eine spezifische Innenperson gemeint oder kann er auch mehrere als seine Mama empfinden?
    Und wer ist für ihn seine Mama? Die, die ihn geboren hat (vielleicht spüren Kinder das ja?!?) oder die, die am meisten Zeit mit ihm verbringt? Die, die am liebevollsten mit ihm ist? Die, die so gern mit ihm spielt?

    Ganz liebe Grüße,
    Ich<3Dich

    Antwort

    • Mosaiksteinchen
      Feb 07, 2013 @ 02:19:46

      Kannst du dich noch erinnern, was dich auf das Thema aufmerksam gemacht hat? (reine Neugierde 😉 )
      Deine Rückmeldung ist schön. Ich werde versuchen deine Fragen zu beantworten.
      Wobei deine Fragen sich ja eher darauf beziehen, wie unser Kind es sieht und das können wir nur vermuten.
      Und ich glaube, dass sich das auch bei ihm mit der Zeit verändert hat.
      Als er noch klein war, Baby und Kleinkind, hatte er den engsten mütterlichsten Bezug zu seiner Mutter, derjenigen die ihn geboren hat. Das ist auch jetzt noch so und bei ihr fühlt er sich auch heute noch, zumindest glauben wir das, am mütterlichsten aufgehoben. Ist sie da, kommt er kuschelt sich ein, lässt sich umsorgen, beruhigen usw. Bei einigen anderen würde er das nicht tun, da ist eine andere Verbindung.
      Heut ist es so, das die, mit denen er erziehungstechnisch viel zu tun hat in einem Topf landen, Mama sind. Durch die Zeit, in der wir ihm seine Wahrnehmung genommen haben, hat er aufgehört so stark zu differenzieren. Heut hat „Mama“ halt ihre komischen fünf Minuten, ist seltsam drauf, ist manchmal durchgeknallt, furchtbar vergesslich, gut manipulierbar, kaputt oder einfach nur nicht gut drauf. Aber irgendwie ist es halt doch alles Mama und meistens hat er mit den selben Personen zu tun, die er ja alle als „Mama“ kennen gelernt hat.
      Bin mir nicht sicher ob ich deine Fragen beantworten konnte, wenn nicht frag ruhig nochmal nach.
      Er spürt die Unterschiede, weiß mit wem er wie umgehen kann, wie wer mit ihm umgeht und auch wie er das gut für sich nutzen kann.

      Antwort

      • Ich♥Dich
        Feb 07, 2013 @ 10:44:48

        Puh, ich freue mich sehr, dass ihr (oder in dem Falle mal du) mein Interesse genau richtig aufgenommen habt. Ich hatte wirklich Angst, dass es komisch rüberkommt.
        Ich kann gar nicht mehr genau benennen, womit es direkt angefangen hat.
        Ich weiß noch, dass damals bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ eine Figur multipel war (wie meist aber falsch als „schizophren“ dargestellt). Als das ausgestrahlt wurde, war ich ca. 10 Jahre alt, erinnere mich aber, dass das Phänomen für mich nicht komplett neu war. Aber ich glaube seit diesem Zeitpunkt berürte es mich noch mehr und ich wollte verstehen, wie es dazu kommt und wie sich die Personen fühlen.

        Du hast meine Frage sehr verständlich beantwortet und ich lag mit meinen Vermutungen ja gar nicht so falsch.
        Ich finde es erstaunlich, wie feinfühlig Kinder sind und gerade, wenn euer Knd anfangs das engste Verhältnis zu der hatte, die bei seiner Geburt dabei war, zeigt das ja wieder, wie besonders ein Mutter-Kind-Verhältnis ist.
        Und es ist fast klar, dass euer Kind weiß, wie er das Beste von jeder Innenperson bekommen kann. Da haben die ein perfektes Gespür für! 😉

        Also vielen Dank für die liebe Antwort.
        Dann kann ich mich jetzt auch öfter trauen zu fragen. Ich hatte nur Angst, euch irgendwie zu nah zu treten.

      • Mosaiksteinchen
        Feb 07, 2013 @ 22:48:31

        Schön das ich dir deine Fragen beantworten konnte, gern geschehen! Trauen zu fragen kannst du dich ruhig immer. Wenn wir etwas nicht beantworten können oder möchten, werden wir es dich wissen lassen 😉

  2. Abendstern
    Feb 09, 2013 @ 18:52:35

    Ich glaube das Wichtigste wird sein es eurem Sohn auf eine Art zu vermitteln die ihm keine Angst macht. Und genau da vermag ich nicht zu sagen ob es nicht doch besser wäre ihn noch etwas im Unwissenden zu lassen.
    Die Welt aus der seine Mutter stammt, und die sie immer noch verfolgt, ist von Gewalt, Angst und Schmerz geprägt.
    Der Junge ist auch nicht dumm: er wird viele Fragen stellen, deshalb solltet ihr von Beginn an eine Grenze ziehen bis zu der er eingeweiht werden soll.
    Ihm die aktuelle Bedrohungslage vor Augen zu führen würde große Ängste schaffen (wir haben Angst um euch).
    Ihm einige Fragen zu beantworten könnte auch bedeuten ihm die Antworten auf weitere Fragen vorenthalten zu müssen.
    Habt ihr das schon mit seiner Therapeutin besprochen? Was sagt sie dazu?

    Wenn wir dabei helfen können lasst es uns wissen. Wir sind da.
    Liebe Grüße
    Abendstern

    Antwort

    • Mosaiksteinchen
      Feb 09, 2013 @ 19:05:32

      Wir haben nicht vor ihn in Hintergründe einzuweihen. Ob wir das jemals tun werden, lassen wir mal dahin gestellt. Das halten wir auch nicht für nötig. Natürlich würde es ihm den Boden unter den Füßen wegziehen, würde er das gesamte Ausmaß kennen. Wir haben nicht vor ihn zu belasten, es geht eher um Entlastung, um Sicherheit. Es geht eher darum, das viele sein verständlicher zu machen, es einortbar für ihn zu machen. Nicht um die Gründe, warum es dazu gekommen ist. Einige Eckpunkte über unsere Kindheit sind ihm bekannt und die sollten auch für die nächsten 20 Jahre oder so ausreichen.

      Antwort

  3. Schwarze Witwe
    Feb 10, 2013 @ 08:12:41

    Das wird nur funktionieren so lange er das Internet nicht nutzt. Erreicht er ein Alter in dem er Zugang zum Internet bekommt kann er sich schlau machen unter welchen Bedingungen sich eine DIS entwickelt.
    Dann wird er mit neuen Fragen kommen. Und darauf solltet ihr vorbereitet sein.

    Antwort

    • Mosaiksteinchen
      Feb 10, 2013 @ 12:36:49

      Natürlich ist das zu bedenken und wir haben uns schon mehr als einmal mit dem Gedanken auseinander gesetzt. Ich möchte nicht jetzt entscheiden müssen, wie oder was wir vielleicht in fünf Jahren erklären oder auch nicht.
      Vielleicht wird er sich irgendwann genauer informieren, ausschließen können wir das nicht, sollte er es tun, werden wir dennoch nicht die gesamte Palette an schlimmen Erlebnissen unseres Lebens auspacken.
      Das unsere Mutter nicht so super mit uns umgegangen ist, dass sie Dinge getan hat und tut, die für ein Kind nicht gut sind, hat er selbst erleben müssen. Nicht gut, gleichzeitig ist genau das schon eine kleine Erklärung für ihn.

      Wahrscheinlich wird er irgendwann erfahren, das noch mehr dahinter steht. Aber auch da können wir entscheiden, welches Ausmaß er von uns erfährt. DIS muss nicht bedeuten, dass man zwangsläufig in den Fängen einer RiGaG aufgewachsen ist, auch nicht, dass es niemanden im Umfeld gab, der nicht selbst das Kind missbrauchte, es muss nicht das gesamte Ausmaß bedeuten.
      Versteht man was wir versuchen zu sagen?
      Auch schlimme Gewalt innerhalb der Familie kann zur Entstehung einer DIS führen. Das ist schlimm, bringt aber vielleicht nicht das gesamte Weltbild ins wanken.
      Wir können, auch wenn er sich anderweitig Informationen einholt, entscheiden, welches Ausmaß er von uns und über uns erfährt. Spekulation ist auch noch etwas anderes als Wissen.
      Man kann jetzt noch nicht sagen, was er vielleicht irgendwann mal erfährt. Da wird man beobachten müssen, schauen müssen wie er sich entwickelt, womit er umgehen kann und was zuviel ist.

      Antwort

  4. seelenlabyrinth
    Feb 10, 2013 @ 15:08:59

    Hallo,

    derzeit geht es ja auch noch gar nicht darum, alles zu erklären. Wenn ich Euch richtig verstanden habe, ist viel mehr notwendig, Eurem Sohn seine Wahrnehmungen zu bestätigen und ihm ein Bild davon zu geben, was das was er wahrnimmt, nämlich das Ihr Viele seid, bedeutet. Damit er in seiner Welt verstehen kann, was mit seiner Mama ist. Von daher ist die Idee mit dem Buch, welches ich aber nicht kenne, vielleicht gar nicht verkehrt.

    Wenn später – in ein paar Jahren – vertiefende Fragen kommen, kann man immer noch schauen, was ist notwendig um zu verstehen und was würde nur verstören und sollte daher nicht erzählt werden. Ich glaube, dass hier jeden Tag eine neue Entscheidung getroffen werden muss. Einem Kind, dass gerade mal in den Kindergarten geht, erklärt man die Welt ja auch anders, als einem Kind, das kurz davor steht, in die weiterführende Schule zu wechseln.

    Antwort

    • Mosaiksteinchen
      Feb 10, 2013 @ 15:45:16

      Danke!!! Deine Antwort tut gerade gut!
      Blöder Computer blöder! Geht einfach aus, als wir gerade die Antwort auf deinen Kommentar abschicken möchten. Blödmann, also der Computer.
      Also nochmal 😉
      Genau darum geht es, du hast es schön in einem Satz zusammengefasst.
      Wir möchten ihm Sicherheit geben, nicht Unsicherheit schaffen.
      Unser Viele sein ist für ihn nichts schlimmes, eher etwas was ihn manchmal verwundert und irritiert. Wir sehen es selbst nicht als schlimm, wenn man den Rattenschwanz einfach mal weg lässt.
      Ehrlichkeit und Offenheit bedeuten für uns, dass wir ihm die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen, Irritationen und Ärger anzusprechen und darauf reagieren. Ihm altersentsprechend zu antworten um eine gesunde Basis zu schaffen.
      Wir haben uns entschieden das Buch nun erstmal zu besorgen und können dann schaun ob es passt oder ob wir einem anderen Weg suchen.
      Das alles findet in Rücksprache mit seiner und auch unserer Therapeutin statt, denn es geht uns ausschließlich darum, für ihn einen guten Weg zu finden und dafür ist Sicherheit einfach das wichtigste. Um Sicherheit zu empfinden, braucht man die Möglichkeit sein Umfeld zu verstehen und einschätzen zu können, unberechenbares zu berechenbarem zu machen. Irritierendes greifbar machen.

      Antwort

  5. seelenlabyrinth
    Feb 10, 2013 @ 19:34:49

    Ja so ein doofer Computer aber. Grad hat er sich geweigert, dass ich die Antwort hier weiter schreiben kann. Bei einer Freundin machen die Akkus regelmäßig beim Telefonieren schlapp. Ob es an mir liegt? 😉

    Ich finde es gut, wie Ihr da ran geht und das Ihr die Thera’s mit einbindet.

    Erzählt mal, was Ihr von dem Buch haltet. Würde mich sehr interessieren, wie das Buch das Viele sein erklärt. Hoffe es hält, was das beschriebene so verspricht. Also das Buch mein ich.

    Antwort

    • Mosaiksteinchen
      Feb 10, 2013 @ 23:08:28

      Ja ja, diese Technik…

      Wir werden berichten sobald wir es haben. Und dann evtl auch später davon, wie es angekommen ist. Auf jeden Fall werden wir berichten, wie sich das alles weiter entwickelt.

      Antwort

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