Eure Welt ist nur der Deckmantel der die Realität schützt!

Es gibt immer wieder Zeiten, in denen es uns schwer fällt, an die normale, allen bekannte Welt zu glauben. Zu glauben, dass nicht das Leben, was wir als Parallelleben kennengelernt haben, das Leben innerhalb der RiGaG mit all ihren Ideologien, Zielen, Gesetzen, Regeln, das eigentliche Leben ist. Für viele hier, ist das Leben innerhalb der RiGaG mit allem was dazu gehört, das Leben, unser Leben, ihr Leben.

Deutlich weniger von uns haben Ankerpunkte in der normalen, allen bekannten Welt.

So kommt es uns gerade in schlimmen Krisen so vor, als wäre das Leben innerhalb der RiGaG die eigentliche Realität. Als wäre das Leben außerhalb, das was man gemeinhin als gut und moralisch korrekt einordnet, nur der Deckmantel, nur die Schutzhülle, die unsichtbar macht, was darunter verborgen liegt. Die Realität! Unsere Realität.

Die Realität in der wir lernten, dass Macht und Stärke uns weiterbringen.

Die Realität in der wir lernten, dass nur lebensfähig ist, wer Schmerz und Folter ohne mit der Wimper zu zucken erträgt.

Die Realität in der Schwäche mit dem Tod bestraft wird, Stärke jedoch Anerkennung bringt.

Die Realität in der Stärke eine ganz andere Bedeutung hat als in der Scheinwelt.

Die Realität in der alles aber auch alles eine Prüfung, ein Test, eine Gefahr ist.

Die Realität in der man jemand ist, wenn man anderen Menschen Schmerzen zufügt, sie gefügig macht, sie benutzt und erzieht.

Die Realität in der Freiheit nicht existiert und wenn dann nur als Trugbild innerhalb der RiGaG.

Die Realität in der wir lernten etwas Besonderes zu sein innerhalb der RiGaG, ein Nichts ausserhalb.

Die Realität in der wir lernten, das Sex der Befriedigung und Energiegewinnung dient.

Die Realität in der wir lernten, dass Liebe nicht existent ist, das Nähe Schmerz ist.

Die Realität in der es naiv und dumm ist, wenn man meint, man könnte anderen Vertrauen, sich anvertrauen.

Die Realität in der wir lernten, dass nur der ein Recht auf Leben hat, der es sich verdient hat, der sich bewiesen hat, der den Regeln, Gesetzen und Vorstellungen entspricht.

Die Realität ist, dass wir nicht ausblenden können zu wissen, dass diese Parallelwelt existiert. Das wir immer und immer wieder spüren mussten, welche Macht von ihr ausgeht.

Selbst an den Tagen, an denen wir es schaffen uns selbst zu schützen, nicht Teil dieser Parallelwelt zu sein, ist sie dennoch existent. Sind dennoch unsere Gedanken bei denen, die wir zurück lassen, ist dennoch die Sehnsucht so groß, die Schuld unbeschreiblich, die Angst vor Vergeltung/Bestrafung unermäßlich, der Ablauf der Szenarien in unserem Kopf.

Selbst an den Tagen, an denen wir es schaffen, werden wir unser eigenes Opfer, unser eigener Täter.

Selbst an den Tagen, an denen wir es schaffen, sind wir Gefangene unserer Parallelwelt.

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Ein Kommentar (+deinen hinzufügen?)

  1. Orakel
    Feb 10, 2013 @ 11:43:28

    Eure Gedanken sind nur zu verständlich.
    Die „helle Welt“, die andere reale Welt ist gar nicht so viel anders als das Bild das die RiGaG von ihr zeichnet. Die Lüge versteckt sich wieder einmal hinter der Wahrheit.
    Freiheit, und Menschenrechte, das sind Dinge die uns aufgrund von Gesetzen gegeben sind die auf einer idealistischen Idee basieren. Die Menschen sind aber nicht idealistisch und die Gesellschaft ist es auch nicht. Konkurrenzkampf, Ausbeutung und Mobbing sind sehr reale Bestandteile unseres Lebens. Vertrauen ist nicht grenzenlos und nur wenige Menschen sind vertrauenswürdig. Die Welt ist voll von Egoisten, Lügnern und Fakern. Sie machen nicht den Großteil unserer Welt aus, aber sie dominieren sie mit ihrer Aggressivität.
    Das Böse in der hellen Welt hat nichts mit der RiGaG zu tun, sondern es existiert unabhängig davon. Regeln für die Unmoral gibt es nicht.
    Eines gilt allerdings für beide Welten: Ehrlichkeit und Treue wird gefordert, aber selten wird sie belohnt und nie erhält man Gleiches zurück. Oft bleibt lediglich die Strafe aus weil man erwünschtes Verhalten zeigt.
    Die Gesetze der hellen Welt machen es Egomanen und Psychopathen jedoch weit aus schwerer einfach ihren Wahnsinn aus zu leben. Die Angst vor Aufdeckung und Strafe grenzen ihre Möglichkeiten deutlich ein. Aber jene die intelligent genug sind sich zu organisieren können es lange schaffen diese Gesetze zu unterlaufen.

    Macht und Stärke bringen euch in beiden Welten weiter. Diese Lehre stimmt:
    aber wahre Stärke kommt nicht aus der Unterdrückung. Wahre Macht bedeutet das ein Mensch dir freiwillig folgt. Wer dir aus Zwang folgt, fürchtet dich, aber er respektiert dich nicht.

    Lebensfähig ist, wer Schmerz und Folter erträgt. Auch das stimmt.
    Das gilt allerdings nicht nur für körperlichen Schmerz. Schmerz den enttäuschtes Vertrauen verursacht kann einen Menschen töten, oder der Verlust von jemandem den man liebt. Nur wer lernt erneut zu vertrauen und diesen Schmerz erneut zu riskieren ist lebensfähig. Das erfordert große innere Stärke.
    Dem Schwachen drohen Einsamkeit, Isolation und Tod.

    Realität in der Stärke eine ganz andere Bedeutung hat als in der Scheinwelt.
    Das ist nicht wahr: beide Welten sind real nur ihre Definitionen von Stärke unterscheiden sich.
    Stärke bedeutet: unter jeden Bedingungen zu überleben. Sie bedeutet erfolgreich zu sein, dominant zu überleben. Was ist mehr Stärke? Ein Körper der Schmerzen erträgt, oder ein Geist der dem Körper über dessen Grenzen hinaus seinen Willen aufzwingt?
    Willensstärke dominiert jede Bedingung und jede Form von Schmerz. Körperlicher Schmerz ist nur ein kleiner Aspekt.

    Realität in der alles eine Prüfung, ein Test, eine Gefahr ist.
    Des empfinde ich in meiner Welt nicht anders.
    Ich prüfe mich jeden Tag selbst. Und hier in deinem Blog geschieht das sehr stark. Manche meiner Überzeugungen haben hier ihr Ende gefunden, andere Bestätigung.
    Die äußeren Bedingungen beider Welten sind unterschiedlich, die Regeln sind gleich. Die Gefahren meiner Welt empfinde ich allerdings als ungleich subtiler. In letzter Konsequenz sind sie genauso schmerzhaft und existenzbedrohend.

    Realität in der man jemand ist, wenn man anderen Menschen Schmerzen zufügt, sie gefügig macht, sie benutzt und erzieht.
    Das stimmt nicht.
    Das ist Dominanz durch Furcht, das ist scheinbare Macht. Erst wenn jemand deinen Wünschen ohne Zwang folgt bist du wirklich stark. Ein wahrer Anführer herrscht durch Weisheit. Die Menschen folgen weil sie dir und deiner Führung vertrauen. Die Menschen werden dich und damit sich selbst beschützen.
    Wer mit Schmerz und Unterdrückung führt, wird fallen. Seine Untergebenen werden ihn verlassen oder verraten sobald jemand kommt der stärker ist.
    Und das ist schwach.

    Realität in der Freiheit nicht existiert und wenn dann nur als Trugbild innerhalb der RiGaG.
    Freiheit bedeutet Entscheidungen für sich selbst treffen zu dürfen. In meiner Welt gibt es weit mehr Optionen unter denen ich wählen kann.
    Wie viele würden denn tatsächlich in der RiGaG sein, wenn sie die Konsequenzen vorher gekannt hätten und ohne Zwang hätten wählen dürfen?
    Ihr z.B. wärt dann überhaupt nie Viele geworden.

    Realität in der wir lernten etwas Besonderes zu sein, ein Nichts außerhalb.
    Diesen billigen Trick nutzt die Konsumindustrie meiner Welt seit Jahren ebenfalls sehr erfolgreich. „Du bist etwas Besonderes!“, oder: „aus dir kann etwas Besonderes werden!“ Alles Mist. Nur ein weiterer Kontrollmechanismus.
    Man kann nur etwas Besonderes werden, wenn man es selbst aus sich machst.
    Die Gesellschaft in der man lebt ist dabei scheißegal.

    Realität in der wir lernten, das Sex der Befriedigung und Energiegewinnung dient.
    Dem ist auch so, von der Fortpflanzung abgesehen.
    Eine spirituelle Komponente gibt es da aber biologisch gesehen nicht. Um diesem Satz Wahrheit zu verleihen fehlt folgendes: der Sex muss unter gleichberechtigten Bedingungen und freiwillig stattfinden. Selbst BDSM setzt Gleichberechtigung voraus, wenn auch in einer Form die viele Menschen nicht verstehen können.
    Kommt gewalttätiger Zwang hinzu, haben wir wieder einen Schwachen der sich jemand noch Schwächeren sucht.

    Realität in der wir lernten, dass Liebe nicht existent ist, das Nähe Schmerz ist.
    Das halte ich für Blödsinn.
    Liebe Existiert. Sie bedeutet: der andere ist mir wichtiger als ich selbst. Treue und Loyalität werden ebenso definiert. Und beides lernt man in der RiGaG doch auch, oder nicht?
    Liebe und Hass sind äquivalent. Beides mächtige Emotionen die uns über unsere Grenzen führen können. Gleichgültigkeit ist das Gegenteil von Liebe, nicht Hass.
    Schmerz kann allerdings Nähe sein. Jedenfalls wenn Vertrauen die Basis ist.
    Schmerz ist nur ein körperlicher Reiz, ein Werkzeug, so wie Lust oder Freude auch. Richtig eingesetzt können wir damit unsere Erfahrungswelt erheblich erweitern.

    Realität in der es naiv und dumm ist, wenn man meint, man könnte anderen Vertrauen, sich anvertrauen.
    Als wenn das in beiden Realitäten unterschiedlich wäre…
    Es IST naiv und dumm wenn man sein Vertrauen vorbehaltlos verschenkt. Vertrauen muss verdient werden, es muss aufgebaut werden.
    Funktionierendes Vertrauen ist die größte Stütze die wir uns erarbeiten können.
    Vertrauen wird manchmal enttäuscht und manchmal eben nicht.
    Die RiGaG manipuliert die Wahrnehmung damit dieser Lehrsatz stimmt. Warum also sollte man der Wahrnehmung oder dem Lehrsatz vertrauen? Wäre er wahr, wäre auch eine Manipulation nicht notwendig.

    Realität in der wir lernten, dass nur der ein Recht auf Leben hat, der es sich verdient hat, der sich bewiesen hat, der den Regeln, Gesetzen und Vorstellungen entspricht.
    Wessen Vorstellungen? Die eines Schwächlings der manipulieren muss um recht zu behalten? Ein Schwächling der erfolgreich ist weil er die Bedingungen zu seinen Gunsten ändert?
    So einer wird unter PC-Spielern auch Cheater genannt. Wenn so einer mit seinen „Erfolgen“ prahlt, wird er nur ausgelacht. Unter gleichberechtigten Bedingungen verliert er gnadenlos. Wer wirklich gut ist hat keinen Cheat nötig.
    Jeder hat ein Recht auf Leben und jeder hat das Recht selbst zu entscheiden welchen Weg er gehen will.
    Seit die moderne Gesellschaft diese Regeln aufgestellt hat, sind wir erfolgreicher als es jede andere Lebensform auf diesem Planeten es je war.

    Die Dunkle Welt ist ein essentieller Bestandteil eures Lebens gewesen. Und so wir ihr es beschreibt ist sie das noch immer. Vermutlich wird es auch immer so bleiben.
    Vieles was ihr dort gelernt habt war gut und richtig. Manches war einfach Mist. Vor allem aber wurde eure Wahrnehmung und die Wahrheit manipuliert. Damit wurde euch das Recht genommen frei zu entscheiden. Ihr wurdet nur benutzt.
    Letztlich ist das für die eigenen Gefühle aber nicht wichtig. Wir sehnen uns immer nach der Welt in der wir aufgewachsen sind, nach der Sicherheit der Gemeinschaft die uns geprägt hat. Nach dem Teil der uns gut getan hat.

    Eine schwere Aufgabe liegt vor euch: zu erkennen was ihr an Nützlichem dort gelernt habt und von dem zu unterscheiden was euer Leben dort untragbar gemacht hat.
    Ihr hinterfragt noch immer eure Entscheidung. Doch auch das ist ein gutes Zeichen. Das macht euch besser als alle die ihr in der RiGaG zurück gelassen habt: ihr hinterfragt, ihr benutzt euren Verstand.
    Eure Gefühle und Wünsche haben euch aus dieser Untergrundgesellschaft hinaus geführt. Vertraut eurem eigenen Urteil.

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