Auflösen

Wir wissen noch nicht so recht was wir heute schreiben. Fangen einfach mal an. Das Wochenende war sehr heftig. Diese Hilflosigkeit wieder. Nicht alleine überleben können,jemandem benötigt der auf uns aufpasst. Und wir sind dankbar,verwirrt, überfordert. Weil, hat man ja gar nicht verdient, nur Last sind, eklig, fett, Dreck, nichts wert! Und jetzt, wir werden gern gehabt und man schlägt sich für uns und mit uns die Nächte um die Ohren, hilft die Todesangst und die Hilflosigkeit auszuhalten, bleibt bei uns, wenn wir uns nicht mehr aushalten können, wenn die Angst vor anderen Innenpersonen so unaushaltbar ist, wenn die Kraft sich ihnen in den Weg zu stellen nicht mehr da ist. Und auch jetzt, heute, alles zuviel. Über den gesamten Tag verteilt flashbacks, Körpererinnerungen. Alles tut weh, Muskeln zu sehr angespannt, verspannt. Wir fühlen uns frisch durchgenommen. Sorry musste sein. Ständiges im Nebel versinken, absinken, kämpfen, durch den Schleim-klebrigen-Nebel nach vorn um eine helfende Hand zu reichen, beruhigende Worte fließen zu lassen, durch den Neben klingen sie wie ineinander verquirlte Töne ohne Inhalt. Im Schleim-Nebel kleben geblieben, paddeln, nach Luft schnappen, atmen, ruhig, kontrolliert. Hals zugeschnürt, zerquetscht! Altes ist nicht alt, ist real! Keine Ahnung ob man irgendwas von diesem Artikel versteht. Wir kämpfen dagegen an zu sterben und erhalten Hilfe in einer Form wie sie uns fremd ist. Überschrift war auflösen. Wir möchten uns auflösen, verschwinden, nicht mehr sein, im Dillirium der Welt entschwinden, auflösen.

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3 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. seelenlabyrinth
    Feb 18, 2013 @ 20:40:09

    Ich habe Euch gelesen und ich möchte nicht, dass Ihr im Nebel verschwindet, Euch auflöst und einfach nicht mehr seid. Doch meine Wünsch sind hier nicht gefragt. Ich würde Euch so gerne auf irgend eine Art und Weise Mut machen. Doch verstehe ich, dass diese Gefühle, dieses im Nebel gefangen sein, keinen Trost zulässt. Daher hoffe ich einfach nur das es Menschen gibt, die Euch durch den Nebel erreichen können und Euch das Gefühl geben das es Wert ist, dem Dillirium zu entrinnen.
    Traurige Grüsse vom Seelenlabyrinth

    Antwort

    • Mosaiksteinchen
      Feb 18, 2013 @ 21:24:20

      Hi,
      wir kämpfen und werden nicht aufgeben. Irgendwie sind wir dann ja doch Stehaufmännchen, auch wenn es sich manchmal nicht so anfühlt als wäre es machbar nochmal aufzustehen.
      Wir danken dir für deine Worte, es tut gut zu wissen, dass da jemand ist, der an einen denkt, dem man nicht egal ist.

      LG

      Antwort

  2. stjaernljus
    Feb 18, 2013 @ 22:27:43

    „Gefühle sind weder positiv noch negativ; sie sind Elementarkräfte mit ihren eigenen Schwingungen und Funktionen in unserer Lebensenergie. Für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind sie notwendig. Angst beschützt uns, Zorn verteidigt uns, Traurigkeit befreit uns, Freude baut uns auf und Mitgefühl verbindet uns.

    Gabrielle Roth

    Antwort

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