Ein kleiner Lichtblick

Durch die Unterstützung einer ganz lieben Freundin haben wir heut wieder etwas mehr geschafft.
Sie half beim Sortieren der Sachen im Kinderzimmer… das war dringend nötig und wir sind wieder etwas zuversichtlicher den Umzug zu schaffen.
Sicher war es auch gut den Kopf wieder etwas gerade gerückt bekommen zu haben.
Wir sind ja die ganze Zeit der Meinung nichts zu schaffen, null zu funktionieren und überhaupt, das Chaos in unserer Wohnung… furchtbar! Noch dazu eine furchtbar schlechte Mutter zu sein, weil wir gerade nicht soviel Energie für unseren Sohn aufbringen können, wie wir gern würden und von uns erwarten.

Immer wieder wird uns gesagt, dass wir die Erwartungen an uns zu hoch ansetzen, wir glauben es nicht, empfinden es nicht so. Wir spüren nur ständiges Versagen.

Heut als unsere Freundin also kam, war die Scham groß. Wir haben unserer Meinung nach zu wenig geschafft, ein zu großes Chaos und Durcheinander in unserer Wohnung und vor allem in uns selbst.
Statt unser negatives Bild von uns zu bestärken, sagt sie uns, wir hätten schon richtig viel geschafft, mehr als sie gedacht hätte und überhaupt. Bei all den großen Baustellen die uns gerade so begleiten stehen wir noch, machen trotz allem weiter und das, ihrer Meinung nach noch ganz gut.
Sie hat recht… es sind heftige Baustellen.
Räumliche Trennung von der Partnerin, Umzug, Schulprobleme bei unserem Sohn inklusive Gutachterterminen, Gesprächen mit Lehrern und Direktoren. Starkes Grenzen austesten, Kontakt zur Mutter, Kontakt zur RiGaG, Probleme mit dem Vater unseres Sohnes (demzufolge Termine beim Jugendamt und beim Anwalt), Trennung von den Katzen unserer Partnerin.

Es war gut zu hören, dass auch ihr Mann meint, wir würden alles, trotz allem, gut schaffen.

Die Katzen spüren auch die Veränderung. Eine der beiden weicht uns seit ein paar Tagen nicht mehr von der Seite. Sobald sie kann, legt sie sie neben uns, berührt uns mit einer Pfote und legt den Kopf auf uns ab. Wenn wir uns bewegen kommt sie so hinterher, dass sie uns wieder mit der Pfote berühren kann. Gehen wir irgendwo hin, schaut sie genau was wir machen oder folgt uns direkt. Ich glaub die spürt das wir bald weg sind und auch wie es uns im System geht. Das spürt die immer, also sonst auch aber jetzt ist es dolle. Viel doller als sonst.

Irgendwie sind wir von dem abgekommen, was wir schreiben wollten.
Wir haben etwas Zuversicht was unseren Umzug angeht und sind was das betrifft, nicht mehr ganz so panisch. Heut haben wir einiges geschafft, mit der Unterstützung unserer Freundin und ihrem Mann.
Ein kleiner Lichtblick…

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