Unerwartete Worte

Und dann mitten aus einer Unterhaltung heraus, völlig aus dem Thema gerissen, von jemandem, von dem wir es nie erwartet hätten, nie, nie, nie…

Gerade deshalb ist es etwas besonderes, etwas zum hier festhalten. Nicht leicht stehen zu lassen und anzunehmen aber wir bemühen uns, es weder zu hinterfragen, noch von uns abzuweisen oder klein zu reden.

Nein, wir lassen es stehen…

Hier nun der Gesprächsausschnitt mit jemandem der uns mal nah stand, von unserem Viele sein weiß und es in Teilen versteht.

Er: Du, darf ich dich, A. etwas fragen?

Wir: Was denn? Fragen darfst Du alles, ob Du eine Antwort bekommst wirst Du dann sehen 😉

Er: Kann es sein, dass es dir nicht gut geht? Sind deine Sprünge/Wechsel… wie auch immer, momentan so heftig? Sorry, ich hab einfach ein komisches Gefühl! Weißt wie ich das meine, oder? Du kennst das doch auch, dass Du spürst, wenn es jemandem nicht gut geht.

Wir: Es ist eine schwierige Zeit. Mag sein das wir etwas empfindlicher sind.

Er: Okay danke für deine ehrliche Antwort, mehr musst du gar nicht sagen. Ich hab das auch die ganze Zeit schon im Gefühl das es diesmal arg ist.
Aber, ich vertraue dir und wem auch immer, der da so schlummert.
Für mich bist und bleibst du eine starke und tolle Frau, die ein scheiß Leben hat/te aber einen tollen Jungen auf die Welt gebracht hat und immer kämpft! Du hast meinen Respekt und ich hoffe, dass Du immer weiter kämpfen wirst!

Wir: Es wird sich von allen Seiten bemüht, dennoch alles möglichst gut auf die Reihe zu kriegen. Dankeschön!

Er: Kein Dankeschön nötig! Nimm es einfach mal an!

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Sein können is Erholung pur!

Heut ist es einfach mal wieder gut.

Innerlich nicht ganz so gut aber in nem erträglichen Rahmen.

So, dass man nich n ganzen Tag nur aufpassn muss, dass nich wer durchknallt, scheiße baut. Angenehm! Echt angenehm! Sehr zu empfehlen 😉

Worans liegt? Ganz klar. Nen paar Stunden mit ner Freundin zusammen gehockt, gequatscht, gelacht und uns in Geduld trainiert. Schmetterlingmagnete aufeinander stecken. Zeign später noch n Foto. Daran habn unsere Lüttn richtig fun und auch die Geduld ums, gefühlte tausend Mal, aufzubaun. Sonderlich stabil is es nich 😀

Dann hatten wir heut ma wieder nen paar Stunden frei, abschaltn, nich ständig mitm Kopf beim Kind bleibn, ma nich funktioniern müssn, sein lassn wer sein will. DAS is Erholung pur, nimmt Spannung raus, gibt Raum zur Stabilisierung und Raum zur Erholung derer die sonst nie abschaltn können weil immers Funktionieren an erster Stelle steht. So gut, wenns dann ma kurzfristig nich sein muss. Wenns voll egal ist, wenn man nich da is, wegdissoziiert in der Ecke hängt unds niemandn juckt. Bissl ausagieren kann. Ist nicht unbedingt das schlechteste, gell?!

Körperliche Erschöpfung hat sich dann auch gleich bemerkbar gemacht. Was sonst keinen Raum haben darf, durfte sein unds war ok, dass nen Finger bewegn zwischendurch schon zu anstrengend gewesn wär. Kein selbst auferlegtes Verbot, keine Anforderungen, weder von außen noch von innen, alles war egal und das war gut!

Jetzt ists so, das wir gefühlt die nächsten 100 Stunden schlafn könntn, nachholen was über die letztn Monate nich ging. Schaun wa ma obs noch so is wenns Kind im Bett is, wenn schmeißen wir uns direkt mit in die Federn und nutzn die Gelegenheit. Funzt das nich, freut sich die Dame direkt hinter mir drauf, die Couch zu schruppn. Was sichtbarer Erfolg bewirkt is nich zu verachtn 😉

Das war dann ma mein Wort zum Freitag. Habt alle nen gutes Wochenende!